Armin Hillingshäuser tritt für die FWG an

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Presse

Landtagswahl Verbesserung der Haushaltslage ist Schwerpunkt der politischen Arbeit

Holzheim. Armin Hillingshäuser aus Holzheim geht für die FWG bei der Landtagswahl am 27. März als Direktkandidat für den Wahlkreis 7 (Diez/Nassau) ins Rennen. In der Bezirksliste stellte man ihn für den Listenplatz vier auf.

Hillingshäuser ist Vorsitzender der FWG-Holzheim und der Freien Wähler der Verbandsgemeinde Diez. Im April 2010 wurde er zum dritten Vorsitzenden der FWG im Kreis gewählt. Die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit sieht Hillingshäuser unter anderem in der Verbesserung der Haushaltslagen im Kreis und in den Gemeinden. Dort entstehe eine immer größer werdende Schieflage durch gesetzliche Regelungen des Landes und der entsprechenden nicht vorhandenen Finanzausstattung der Kreise. Der Rhein-Lahn-Kreis werde in diesem Jahr die Verbindlichkeiten von circa 96 Millionen Euro auf 115 Millionen Euro erhöhen, und dies bei einem Haushaltsvolumen von rund 200 Millionen Euro. „Hier besteht dringender Handlungsbedarf“, sagt der FWG-Kandidat.

Ein erhebliches Potenzial sieht Hillingshäuser in der Energieversorgung. „Sie muss in Zukunft mehr und mehr dezentral und erneuerbar aufgebaut werden. Dazu haben wir hier im Flächenland Rheinland Pfalz ein besonderes Potenzial, da durch die großen land- und forstwirtschaftlichen Flächen die Energie durch Biomasse- und Holzschnitzelwerke genutzt werden kann“, sagt Hillingshäuser. Dies verringere die Abhängigkeit von den Energieriesen, sei nachhaltig und schaffe Arbeitsplätze in der Region.

Ganz besonders liegt ihm am Herzen, dass durch die sich anbahnende Verwaltungs- und Strukturreform Verbandsgemeinden in ihrer heutigen Form erhalten bleiben. „Zusammenlegungen von Verbandsgemeinden allein auf Basis irgendwelcher willkürlich festgelegter Zahlen halte ich für falsch. Gerade dann, wenn die vorgegebenen Zahlen nur knapp unterschritten werden, muss mit ein wenig Gefühl und Verstand an die Sache herangegangen werden. In meinem Wahlkreis sind die bestehenden Verbandsgemeinden dermaßen in sich gefestigt und strukturiert, dass eine Zusammenlegung mehr schaden als nutzen würde“, betont Hillingshäuser. An die Adresse der Wähler appelliert er, sich dem Votum nicht zu verweigern. „Die Landtagswahl ist wegweisend. Der Bürger kann der Politik zeigen, was er von der skandalträchtigen Nürburgringaffäre, den Ereignissen um Großprojekte und der aktuellen Sozial- und Atompolitik hält.“

Quelle: Rheinzeitung Nr. 2 v. 04.01.2011, Seite 13